Am 20. August eröffnet die DKB Handball-Bundesliga erstmals in der ÖVB Arena Bremen ihre Saison. Am Dienstagabend geht es um den Super Cup der stärksten Liga der Welt. Den ersten Titel der Spielzeit 2013/14 werden zwei Weltklasse-Teams unter sich ausmachen:

Rekordmeister THW Kiel trifft auf den Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt.

HBL_Super_Cup_DKB_LogoDer Ticketvorverkauf für diese Veranstaltung läuft bereits.

Preise: PK1: 35€; PK2: 25€; PK3: 17€; PK4: 9,50€

(10% Rabatt für Schüler, Studenten und Schwerbehinderte in Kat. 2-4.).

Die Deutsche Kreditbank AG bietet beim Super Cup besonders familienfreundlich den DKB Familienblock an: 100 Plätze aus Block 206 mit 3€ Rabatt.

Die Karten sind buchbar über den Online-Shop der DKB Handball-Bundesliga (http://www.dkb-handball-bundesliga.de/index.php, unter der neuen Handball-Tickethotline 01806-601160 (0,20 €/Minute. Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Minute), bei http://www.eventim.de/ sowie über die Vorverkaufsstellen von CTS Eventim.

Quelle: HBL Pressemitteilung

Das Pokalfinale: Ein Dauerbrenner in Hamburg

Gewagt, meinten die Kritiker, als 1993 die beiden Halbfinal-Paarungen und das Endspiel des DHB-Pokals in einem zweitägigen Final-Four-Turnier an einem neutralen Ort zusammengefasst wurden. Weltfremd, schmunzelte manch einer, als sich die Organisatoren 1994 dazu entschieden, die damalige Handball-Provinz Hamburg zum festen Spielort dieser Veranstaltung aufzuwerten. Mutig, hieß es selbst noch 2003, als das bereits etablierte Event in die heutige O2 World umzog. Inzwischen sind die Skeptiker verstummt: An diesem Wochenende steigt zum 21. Mal insgesamt und zum 20. Mal in Hamburg das größte Turnier des deutschen Vereinshandballs in Hamburg. Schon Wochen vorher waren die insgesamt rund 25.000 Tickets für beide Tage vergriffen.

HBL Lufthansa Final 4 2012 - THW FANDie vier Fan-Lager, die jeweils in den Kurven angesiedelt sind, und das ebenfalls in großer Zahl präsente neutrale Publikum sorgen für eine Atmosphäre, die in Spielerkreisen als „ganz besonders“ gilt. Zum Erfolg des Lufthansa Final Four tragen natürlich stets auch die Mannschaften bei. In dieser Hinsicht muss sich die diesjährige Auflage keineswegs verstecken. Mit Titelverteidiger THW Kiel, Lokalmatador HSV Hamburg und Nordlicht SG Flensburg-Handewitt sind die drei Vereine am Start, die das Saison-Highlight seit 2003 dominieren. Dazu gesellt sich mit der MT Melsungen ein kecker Herausforderer, der an einem guten Tag jedem Gegnergefährlich wird. Die Euphorie in Hessen war zuletzt riesig: Sogar ein Sonderzug hat sich in Kassel in Bewegung gesetzt.

Knudsen Ahlm Final4 2012

Final4 2012 // Knudsen vs. Ahlm

Den Anfang machen am frühen Nachmittag die SG Flensburg-Handewitt und der HSV Hamburg. Beide Teams lernen sich in diesen Tagen bestens kennen. Erst am Dienstag standen sie sich in der DKB Handball-Bundesliga in der Flens-Arena gegenüber und trennten sich 23:23-Unentschieden, an den nächsten beiden Sonntagen treffen die beiden Nordklubs schon wieder aufeinander und buhlen um ein Ticket für das VELUX EHF FINAL 4 in Köln. Doch die europäische Königsklasse interessiert in Hamburg niemanden, Es geht allein um den Pokal. „Das wird eine Riesensache, wir freuen uns alle wahnsinnig darauf“, sagt SG-Trainer Ljubomir Vranjes, der die Favoritenrolle an den HSV weiterreicht: „Wir spielen auswärts, der Heimvorteilliegt beim HSV. Auf den setzt HSV-Kollege Martin Schwalb allerdings keineswegs allein: „Das wird ein richtig schweres Spiel, Flensburg ist gut drauf.“

Die andere Halbfinal-Paarung beinhaltet nur aufdem ersten Blick eine klare Konstellation. Rekord-Meister und Rekord-Pokalsieger THW Kiel bekommt es mit der MT Melsungen zu tun, die nach 1996 erst zum zweiten Mal beim Lufthansa Final Four dabei ist. Klare Sache, möchte man meinen. Wenn nicht der 9. Dezember gewesen wäre: Damals siegten die Hessen mit 29:25 in Kiel. „Wir haben natürlich den dicksten Brocken erwischt“, weiß MT-Trainer Michel Roth. „Aber die letzten Jahre haben gezeigt, dass im Final Four die vermeintlichen Außenseiter den offensichtlichen Favoriten das Leben richtig schwer machen können. Dafür stehen Göppingen, Lübbecke oder Gummersbach.“ Der Favorit möchte nichts anbrennen lassen. „Natürlich wollen wir auch in diesem Jahr ins Endspiel einziehen und unseren Titel verteidigen“, erklärt THW-Coach AlfredGislason. „Das Lufthansa Final Four ist ein Schaufenster unserer Sportart. Deshalb ist es wichtig für uns, in Hamburg Flagge zu zeigen.“

Der Spielplan des Lufthansa Final Four 2013 HandballF4_DKB_Logo_webRGB

Samstag, 13. April, um 15.00 Uhr:
SG Flensburg-Handewitt – HSV Handball 26:25 n. Verl.
Samstag, 13. April, um 17.45 Uhr:
MT Melsungen – THW Kiel 23:35
Sonntag, 14. April, um 14.00 Uhr:
SG Flensburg-Handewitt – THW Kiel 30:33 (16:12)

Alle Spiele werden von SPORT1 live übertragen und im Web-Radio auf www.dkb-handball-bundesliga.de.

Die Rekordsieger seit 1975
THW Kiel  9
VfL Gummersbach  5
TV Großwallstadt  4
SG Flensburg-Handewitt  3
TUSEM Essen  3
Grün-Weiß Dankersen  3
TBV Lemgo  3
SG Wallau/Massenheim  2
HSV Hamburg  2
TuS Nettelstedt  1
MTSV Schwabing  1
TSV Milbertshofen  1
SC Magdeburg  1
VfL Bad Schwartau-Lübeck  1

Quelle: HBL Pressemitteilung

Dortmund – Nachdem im Februar die beiden Halbfinalpaarungen der DHB-Pokalendrunde LUFTHANSA FINAL FOUR (13./14. April) ausgelost wurden, steht fest, in welcher Reihenfolge diese am 13. April 2013 in der O2 World Hamburg ausgetragen werden:

Pokalendrunde LUFTHANSA FINAL FOUR 2013

Samstag, 13. April 2013
SG Flensburg-Handewitt vs. HSV Handball // Anwurf 15.00 Uhr
MT Meldungen vs. THW Kiel // Anwurf 17.45 Uhr HandballF4_DKB_Logo_webRGB

Sonntag, 14. April 2013
Finale: Anwurf 14.00 Uhr

SPORT1 zeigt alle drei Paarungen live im Free-TV.

Ticketanfragen können direkt an die vier qualifizierten Klubs gestellt werden, die über eigene Kartenkontingente verfügen. Restkontingente (Skylight Cafe, O2 World) sind über den Online-Shop der DKB Handball-Bundesliga, unter der Handball-Tickethotline 01805-576 000 (0,14 €/Minute. Mobilfunkpreise max. 0,42 €/Minute), bei www.eventim.de und über die Vorverkaufsstellen von CTS Eventim zu haben.

Quelle: HBL Pressemitteilung

Leipzig ist für einen Tag der Nabel der Handballwelt

Die 23. Weltmeisterschaft ist seit einer Woche Geschichte. Doch bevor die DKB Handball-Bundesliga ihr Programm wieder aufnimmt, stand das All Star Game in Leipzig an. Am vergangenen Samstag (2. Februar) traf dabei eine Auswahl der Weltstars der DKB Handball-Bundesliga auf die deutsche Nationalmannschaft, die unter Martin Heuberger bei der WM in Spanien so sehr für Furore sorgte.

All Star Game 2013 AbwehrDamit setzt die HBL das erfolgreiche Konzept der vergangenen acht Jahre fort. Anders als bei den ersten fünf Veranstaltungen, als jeweils eine Auswahl der Vereine aus dem Norden und Osten gegen eine Auswahl der Vereine aus dem Süden und Westen antrat, treffen – wie seit 2005 schöner Brauch – die Nationalmannschaft und ein All Star Team der DKB Handball-Bundesliga aufeinander.

Das All Star Team 2013 wird von Meistertrainer Alfred Gislason (THW Kiel) und Kai Wandschneider (HSG Wetzlar) betreut. In diesem Jahr fand das All Star Game zum dritten Mal in Leipzig statt. Seit dem Umzug nach Sachsen ist auch der Termin ein neuer: Statt wie früher zum Ende einer Saison bildet das All Star Game seit 2011 die Auftaktveranstaltung zur Rückrunde in der DKB Handball-Bundesliga. All Star Game 2013 Gruppenbild

Das Programm im Rückblick

17.30 Uhr Zuschauereinlass

18.00 Uhr B-Nationalmannschaft – SC DHfK Leipzig 33:33

18.00 Uhr Autogrammstunde des All Star Teams und ihrer Maskottchen

19.20 Uhr Showauftritt „Flying Bananas“

19.30 Uhr Trickwurf-Contest „Der stärkste Trickwurf der Welt“ – Sieger Aljoscha SchmidtAljoscha Schmidt 2013

20.00 Uhr Einlaufparade der Maskottchen

20.15 Uhr All Star Game der DKB Handball-Bundesliga 37:35 für das DHB Team

Eine rundum schöne und euphorische Veranstaltung, vor allem das Leipziger Publikum mit ihren über 7.000 Zuschauern machte ein super Stimmung.

Autor: Ulf Thaler Fotos: HBL

Glückwunsch an den verdienten Weltmeister Spanien!

Weltmeister 2013 - Spanien

Weltmeister 2013 – Spanien

In einem spannenden Endspiel gegen Dänemark sicherte sich Spanien zum zweiten Mal nach 2005 den WM-Titel. Das Ergebnis hat wohl alle überrascht, 35:19 hieß es am Ende und die Dänen trauten Ihren Augen nicht. An diesem Sonntag-Nachmittag lief bei Ihnen überhaupt nichts, dass soll die tolle Leistung Spaniens nicht mindern, aber an einem „normalen“ Tag, wäre die Partie wohl knapper ausgegangen.

Wir gratulieren dem verdienten Weltmeister Spanien, da Deutschland gegen den späteren Weltmeister ausgeschieden, können wir mit einem Lächeln auf unser Spiel zurückbliHandball EM Dänmark 2014 Logocken.

Die Leistung war gut, darauf bauen wir auf und sehen uns im nächsten Jahr zur 11.Europameisterschaft vom 12. bis 26. Januar in Dänemark.

Autor: Ulf Thaler Foto: IHF