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DHB-Pokalfinale: Miss Germany 2014 zieht Halbfinalpaarungen des Final 4-Turniers in Hamburg

Hamburg/Dortmund – Im Rahmen einer Pressekonferenz der DKB Handball-Bundesliga, die in der O2 World Hamburg stattfand, wurden folgende Halbfinalpaarungen für das Final 4-Turnier um den DHB-Pokal 2013/14 ermittelt:

MT Melsungen vs. Füchse Berlin
Rhein-Neckar Löwen vs. SG Flensburg-Handewitt

Obige Halbfinalpaarungen wurden durch die frisch gekürte Miss Germany 2014, Vivien Konca, gezogen. Weitere Informationen zu Miss Germany 2014 erhalten Sie unter Miss Germany.

Zeitplan Final 4-Turnier um den DHB-Pokal 2013/14

Samstag, 12.04.2014

15:00 Uhr – Rhein-Neckar Löwen vs. SG Flensburg-Handewitt

17:45 Uhr – MT Melsungen vs. Füchse Berlin

Sonntag, 13.04.2014

15:00 Uhr – Finale DHB-Pokal 2013/14

Im Online-Ticketshop der DKB-Handball-Bundesliga sind noch Karten für das Pokalfinalwochenende erhältlich. Diese können auch unter der Handball-Tickethotline 01806-601160 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt., Mobilfunkpreise max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt.) und bei eventim sowie in den Vorverkaufsstellen von CTS Eventim gekauft werden. Die qualifizierten Klubs erhalten ein eigenes Kartenkontingent. Alle Eintrittskarten gelten für beide Tage.

Quelle: HBL Pressemitteilung Foto: Ulf Thaler

Erlangen – Endlich ging es wieder los mit der Heimrückrunde – vor gut 1.200 begeisterten Zuschauern in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle. Nach gut zweimonatiger Handball-Pause erreichten die Bundesliga-Handballer des HC Erlangen im ersten Heimspiel des Jahres 2014 ein 21:21 (14:9)-Unentschieden gegen Eintracht Hildesheim. Was die Jungs von Coach Frank Bergemann in den ersten zehn Minuten in der Deckung zeigten war Klasse. Der zum wiederholten Male sicher haltende Jan Stochl im Tor war einmal mehr ein Garant für den am Ende verdienten Punktgewinn der Erlanger.

Frank Bergemann - Was für ein furioses Spiel.

Frank Bergemann – Was für ein furioses Spiel.

Das Spiel hatte furios begonnen. Nach genau 53 Sekunden bekam Sebastian Preiß durch eine unglückliche Abwehraktion die erste Zwei-Minuten-Strafe von den aus Magdeburg angereisten Schiedsrichtern. Mit diesem ungewöhnlichen Beginn startet Erlangen ein wahres Abwehrbollwerk. So stand es nach zehn Minuten 3:0 für den HCE! Irgendwie schaffte es dann Hildesheim, etwas karnevalistisch nach genau 11:11 Minuten, das erste Gästetor zu werfen. Gerade Michael Qvist, der dieses erste Tor warf, sollte im Verlauf der Partie mit acht Toren der überragende Akteur der Gäste werden. Bis zur Halbzeit schaffte es der HC Erlangen, seinen Vorsprung gezielt auf 14:9 auszubauen. Der Angriff wurde gut durch Moritz Weltgen gesteuert, der Innenblock mit Niko Link, Sebastian Preiß und Oliver Heß stand nahezu perfekt. Mit einem 14:9 ging es in die Pause.

„Wenn man zu Beginn der zweiten Halbzeit bereits nach 20 Sekunden zwei Fehlversuche hat, wird es unruhig“, sagte Frank Bergemann nach dem Spiel. Durch falsche Wurfentscheidungen bzw. unkonzentrierte Abschlüsse machte sich der HCE zu Beginn der zweiten Hälfte das Leben selber schwer. Die Verunsicherung zeigte ihre Wirkung und so stand es nach 39 Minuten nur noch 16:14. „Jeder wollte es richten, das brachte die Mannschaft aus der Bahn und machte das Angriffsspiel noch nervöser“, so Bergemann. Die Gäste aus Hildesheim verschleppten gekonnt das Spiel und schlossen ihre Angriff effektiv ab.

In dieser Phase des Spiels passierten den Erlangern ungewöhnlich viele Fehler, die zu Ballverlusten und Gegenstößen der Eintracht führten. Jan Stochl, der einige Bälle aus freistehenden Positionen abwehrte, war es zu verdanken, dass das Spiel nicht komplett gedreht wurde. In der 57. Spielminute war es dann soweit, Hildesheim schaffte den Ausgleich zum 21:21.

Der HCE raffte sich in den letzten Minuten der Partie mit allen Mitteln auf und erspielte sich weitere Chancen. Eine führte in der letzten Spielminute zum letzten Siebenmeter der Spiels, Preiß war von der Gästeabwehr in die Mangel genommen worden. Leider scheiterte Ole Rahmel, der mit neun Toren erfolgreichster Torschütze der Erlanger war, am Torhüter der Hildesheimer. Letztendlich muss man aufgrund des Spielverlaufs wohl von einem gewonnen Punkt sprechen.

In der kommenden Woche geht es zum Spitzenspiel nach Friesenheim.

Der Spielverlauf und die Statistik im HBL-Liveticker.

Weitere Veröffentlichungen auf:

HC Erlangen

DKB Handball-Bundesliga

Autor: Ulf Thaler Foto: Wolfgang Zink

Basel – Der Handball-Weltverband IHF hat den größten TV-Vertrag seiner Geschichte mit dem neuen Partner BeIN Sports perfekt gemacht. IHF-Präsident Hassan Moustafa und der Geschäftsführer des Sportrechtevermarkters, Nasser Al Khelaifi, unterschrieben einen Kontrakt für die Jahre 2014 bis 2017.

Die Gewinner 2014 - Das DHB Team.

All Star Game – Die Gewinner 2014 – Das DHB Team.

„Handball ist ein sehr wichtiger Sport für uns, dieser Vertrag ist sehr wichtig in unseren strategischen Überlegungen“, sagte Khelaifi. Der Vertrag umfasst die TV-Rechte an den vier WM-Turnieren 2015 in Doha/Katar (Männer) und Dänemark (Frauen), 2017 in Frankreich (Männer) und Deutschland (Frauen) sowie alle Jugend- und Junioren-Weltturniere. Das Volumen soll 100 Millionen Schweizer Franken (ca. 81,9 Millionen Euro) betragen.

Damit steigert der Weltverband in diesem Bereich die Erlöse um rund 60 Prozent. Der Vertrag für den Zeitraum von 2010 bis 2013, den die IHF mit dem Hamburger Unternehmen Ufasports abgeschlossen hatte, war mit rund 60 Millionen Schweizer Franken dotiert. Dieser Vertrag schloss die Jugend- und Juniorenturniere allerdings nicht mit ein.

BeIN Sports wurde 2012 gegründet und ist ein Unternehmen von Al Jazeera Media Networks, das im Besitz des Emirats Katar ist. BeIn Sports hat im Handball ebenfalls regionale TV-Rechte an der Champions League erworben.

Quelle: IHF und dpa Foto: Ulf Thaler

Aue – Deutlich haben die Bundesliga-Handballer des HC Erlangen ihr Rückrunden-Auftaktspiel beim EHV Aue mit 22:28 (12:12) verloren. Dabei hatte man hoch konzentriert und mit einer guten Abwehrleistung begonnen. Das erste Tor für Aue fiel erst nach über sechs Minuten. Es lag mitunter an der guten Torwartleistung von Jan Stochl, dass es nach 10 Minuten 4:1 für den HC Erlangen stand. Was dann im anschließenden Spielverlauf passierte, das konnte sich auch HC-Trainer Frank Bergemann nach Spielschluss kaum erklären.

Auch Jan Stochl konnte die Niederlage in Aue nicht verhindern.

Auch Jan Stochl konnte die Niederlage in Aue nicht verhindern.

Unterstützt von zahlreich angereisten Fans aus Erlangen, die schon vor Spielbeginn für gute Stimmung sorgten, zeigte der HCE in den ersten 20 Minuten, warum er an Position Eins der Tabelle überwintert hatte. Die Abwehr stand gut und vorne wurde besonnen ein Tor nach dem anderen herausgespielt. Doch dann kam der Einbruch. Leichte Tore fielen über die Mittelposition des EHV und die gute Anfangsphase für den HC war dahin. Bis zur Halbzeit fingen sich die Bergemänner und gingen mit 12:12 in die Pause gingen – kurz noch war der Auer Mittelmann Eric Meinhardt nach einem Tempogegenstoßfoul an Ole Rahmel mit der direkten roten Karte des Feldes verwiesen worden.

Nach dem Seitenwechsel passierte etwas, was Frank mit den Worten kommentierte: „Es ist normalerweise unser Ding, die ersten zehn Minuten gleich zu nutzen, um ein entsprechendes Ausrufezeichen zu setzen“. An diesem Sonntag drehte sich allerdings das Blatt in die andere Richtung und Aue schaltete den Turbo an. Nach 40 Minuten stand es 20:15 für den EHV, eher der HCE wieder in die Bahn fand und innerhalb von fünf Minuten auf zwei Tore abstand verkürzte.

HCE Frank Bergemann - Aue 2014

HC-Trainer Frank Bergemann konnte es sich kaum erklären.

„Der entscheidende Ballgewinn“ so Frank Bergemann, fehlte in dieser wichtigen Phase der Partie. Immerhin konnte der Zwei-Tore-Abstand bis in die 55. Minute gehalten werden, doch dann ging gar nichts mehr. Auch der wieder ins Tor zurückgekehrte Stochl – direkt nach der Pause war Andi Bayerschmidt an seiner alten Wirkungsstätte zum Zuge gekommen –  konnte die am Ende etwas zu hohe Auswärtsniederlage nicht mehr verhindern.
Jetzt geht es in zwei Wochen zum TSV Altenholz (das kommende Heimspiel gegen die HSG Tarp-Wanderup muss entfallen, wir berichteten) und darum, an die guten Leistungen der ersten 20 Minuten in Aue anzuknüpfen und den Blick nach vorne zu richten.

Der Spielverlauf und die Statistik im HBL-Liveticker.

Weitere Veröffentlichungen auf:

HC Erlangen

DKB Handball-Bundesliga

Autor & Fotos: Ulf Thaler

Beim ersten nationalen Handballfest des Jahres, dem Allstar Game 2014 in Leipzig, traf vor 7063 begeisterten Zuschauer zum zehnten Mal die Weltauswahl der Handball-Bundesliga auf die deutsche Nationalmannschaft. Anlässlich der Fan-Wahl, die alljährlich von der HBL initiiert wird, stimmten über 180.000 Handball-Fans für ihre Allstar Mannschaft online ab.

Die Arena in Leipzig war komplett ausverkauft.

Die Arena in Leipzig war komplett ausverkauft.

Kurz nach der Europameisterschaft in Dänemark, die Frankreich gewann, traf sich in Leipzig ein elitärer Kreis aus 19 Akteuren. Spieler wie Filip Jicha (THW Kiel), Domagoj Duvnjak (HSV Handball, aktueller Welthandballer 2013), Niklas Landin (Rhein-Neckar Löwen, EM Allstar Team – Tor) oder Robert Weber (SC Magdeburg, österreichischer EM-Teilnehmer) zeigten spektakuläre Spielabläufe, gepaart mit wurfgewaltigen Toren.

Das handballbegeisterte Publikum feuerte mit besonders verzierten Klappklatschen – alle Maskottchen der HBL waren darauf zu finden – lautstark die DHB-Auswahl an. Uwe Gensheimer, Silvio Heinevetter und Co. zeigten eine sehr konzentrierte und engagierte Leistung. Der Spaßfaktor wurde trotzdem berücksichtig, so traf Heinevetter mit einer erweiterten zweiten Welle ins Tor.

In der zweiten Halbzeit kam dann der große Augenblick eines kleinen Handballfans, der zur Überraschung aller für einen Siebenmeter ins DHB-Tor durfte und den Ball hielt. „Der hat vor Freude fast in die Hose gemacht“, kommentierte Bundestrainer Martin Heuberger. Ein weiteres Highlight war das vom Publikum geforderte Tor durch Abwehrspezialist und DHB-Kapitän Oliver Roggisch kurz vor Ende des Spiels.

Die Gewinner 2014 - Das DHB Team.

Die Gewinner 2014 – Das DHB Team.

Eigentlich könnte man für das diesjährige Allstar Game auch folgendes Fazit ziehen: Die SG Skandinavien (13 von 19 Spielern stammten aus dem hohen Norden) zeigte trotz der 31:38 (17:15)-Niederlage gegen die deutsche Nationalmannschaft über weite Strecken echte handballerische Leckerbissen. Der Trainer der Weltauswahl, Ljubomir Vranjes von der SG Flensburg-Handewitt, sagte nach dem Spiel dem kicker: „Es ist absolut etwas Besonderes, mit den besten Spieler der Liga für einen Tag arbeiten zu dürfen, das ist absolut beeindruckend und eine schöne Erfahrung als Trainer.“

Das kommende Allstar Game wird aufgrund der Eishockey-WM 2015 nicht in Leipzig stattfinden. Es wird Seitens der HBL nach einem Austragungsort gesucht.

Weitere Veröffentlichungen auf:

Kicker.de

HBL You Tube Channel – All Star Game

Autor & Fotos: Ulf Thaler